Februar 2012
Lebensqualität im Ruhrgebiet – Bedingungen, Faktoren, Potenziale
Tagung Metropolendiskurs am 29. Februar 2012
Leitbild und reflexive Diskussionskultur der europäischen Kulturhauptstadt 2010 haben die Debatte über Stärken und Schwächen des Ruhrgebiets und weitergehende Formen produktiver Zusammenarbeit in der Region gefördert. Mit dem neuen Blick auf die Region gewinnt auch das Thema Lebensqualität im Ruhrgebiet an Gewicht, die Kulturhauptstadt hatte es unter ihrem Motto „Wandel durch Kultur, Kultur durch Wandel“ in seinen vielfältigen kulturellen Facetten richtungweisend mitgedacht. Unsere Tagung will daran anknüpfen und die Bedingungen, Faktoren und Potenziale für Lebensqualität im Ruhrgebiet in den Bereichen Klima/Umwelt, Arbeit, Landschaft und Kultur untersuchen.
Wir beobachten vor allem die äußeren Voraussetzungen für Lebensqualität und die Eigenart, wie Interessen und Akteure in der Region mit ihnen umgehen und welche Konzepte und Lösungen sie entwickeln, um die Lebensqualität in der Region zu verbessern.
Wir verstehen Lebensqualität als einen wesentlichen Schlüsselfaktor für die erfolgreiche städtische und metropolitane Zukunft der Region, bedeutsam für die Bürger, die in ihr leben, bedeutsam als Horizont der Attraktivität für global vernetzte Industrien und die hochqualifizierten Arbeitskräfte der Wissensökonomie. Wir wollen die besonderen Lebensqualitätsbedingungen des Ruhrgebiets herausarbeiten und in ihrer Bedeutung für die zukünftige Entwicklung der Region kritisch einschätzen.
Tagungsort:
Philharmonie Essen, Huyssenallee 53, 45128 Essen, Anmeldung bitte bis zum 24.02.2012 an: Maria Klauwer, maria.klauwer@kwi-nrw.de Kulturwissenschaftliches Institut (KWI)
Februar 2012
Bundesaußenminister eröffnet das UAMR-Büro in São Paulo
Mit Stand- und Spielbein vor Ort
Von ihrer „Schokoladenseite“ präsentieren konnte sich jetzt die Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR): Mit einer süßen Ruhrgebietsleckerei wurde Bundesaußenminister Westerwelle verwöhnt, als er das zweite UAMR-Büro in Brasilien eröffnete. Es ist im neuen Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus in São Paulo (DWIH) untergebracht und arbeitet dem UAMR-Verbindungsbüro ConRuhr Latin America in Rio de Janeiro zu, das im vergangenen Jahr unter dem Dach des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) eröffnet wurde.
Bei seinem DWIH-Rundgang informierten die beiden Koordinatoren von ConRuhr Latin America – als Direktor Prof. Dr. Christoph Käppler, als Büroleiter Dr. Stephan Hollensteiner – den Bundesaußenminister vertieft über die Vielfalt und Stärke des Wissenschaftsstandortes Ruhrgebiet. Das reizt auch 10.000 brasilianische Studierende und Wissenschaftler, die dank eines Sonderprogramms der brasilianischen Regierung in den kommenden drei Jahren nach Deutschland kommen. Die meisten von ihnen werden an eine der drei UAMR-Universitäten gehen, sie bieten bundesweit die meisten Plätze an.
Westerwelle unterstrich die enorme Bedeutung des Wissenschafts- und Technologiestandorts Brasilien. In und um São Paulo sind die meisten außerhalb der Bundesrepublik forschenden deutschen Unternehmen konzentriert. Das DWIH könne Grundstein für weitere deutsch-brasilianische Kooperationen werden. Auch die DAAD-Präsidentin Prof. Dr. Margarete Wintermantel, zugleich Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, zeigte sich bei ihrem Besuch des Rio-Büros überzeugt vom beispielhaften Engagement der beiden Brasilien-Kontaktstellen der UAMR, die auch in den anderen spanischsprachigen Ländern Lateinamerikas aktiv sind.
Januar 2012
UAMR-Studierendenzeitschrift Pflichtlektüre neu erschienen!
Neue pflichtlektüre: Arbeitswelt anno 2037
Roulette in der Germanistik, einen Monat vegan leben, der Blick in unsere Zukunft: Kurz vor den Semesterferien startet die pflichtlektüre, das Studentenmagazin der Ruhr-Unis, nochmal mit einer neuen Ausgabe durch. Sie liegt an der TU Dortmund aus und ist zusätzlich unter www.pflichtlektuere.com/print abrufbar.
Adé Festanstellung? Die pflichtlektüre wagt einen Blick in die Zukunft der Arbeitswelt. Von Termin zu Termin, von Projekt zu Projekt? Wie möchten, wie können wir im Jahr 2037 in Lohn und Brot stehen? Trends, die sich heute schon abzeichnen wie Teilzeit statt Vollzeit oder flexible Arbeitszeiten, werden sich verstärken, so viel ist sicher. Gleichzeitig werden sich die Unternehmen mehr um die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter kümmern, gerade was die Kinderbetreuung angeht. Mehr aus der Glaskugel in der neuen pflichtlektüre.
Ethisch korrekt aber mangelernährt? In Dortmund gibt es Deutschlands ersten veganen Supermarkt, doch wie lebt es sich überhaupt so ganz ohne tierische Produkte? Eine Redakteurin macht den einmonatigen Praxistest. Ihre Erlebnisse und Entbehrungen schildert sie im pflichtlektüre-Tagebuch.
Rien ne va plus! Die pflichtlektüre vergleicht die Vergabeverfahren in den Germanistikstudiengängen an den Ruhr-Unis und stellt zum Teil glücksspielähnliche Zustände fest. Fakten und Zahlen zu NC-Wahnsinn und Seminarraummangel im Heft.
Außerdem: Studenten öffnen ihre Portemonnaies und Professoren denken daran zurück, wie sie sich als Gabelstaplerfahrer und Autositzschäumer das Studium finanzierten.
Die pflichtlektüre wird vom Institut für Journalistik der TU Dortmund herausgegeben. Journalistik- und Kulturwissenschaftsstudenten übernehmen alle redaktionellen Aufgaben – von der ersten Idee über Fotos und Layout bis zu den Feinschliffen an der Artikeln.
Januar 2012
4. ScienceCareerNet Ruhr - Karriereforum zeigt Berufsperspektiven auf!
Das UAMR Kooperationsprojekt ScienceCareerNet Ruhr unterstützt Postdocs sowie Habilitandinnen und Habilitanden dabei, eine Karriere in der Wissenschaft oder der Wirtschaft aufzubauen. Ein fester Bestandteil des Programms ist das »Karriereforum« – es bringt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit erfahrenen Experten zusammen. Am 26. Januar findet die Veranstaltung bereits zum vierten Mal statt.
Ist es im Bereich Maschinenbau wichtig, erst ein paar Berufserfahrungen in der Wirtschaft zu sammeln, bevor man sich habilitiert? Macht es überhaupt Sinn, an einer geisteswissenschaftlichen Fakultät eine wissenschaftliche Karriere einzuschlagen? Gibt es Aspekte, die gerade Frauen in der Karriereplanung beachten müssen? Für Postdocs und Habilitandinnen und Habilitanden, die solche Fragen beschäftigen, ist das »Karriereforum« der richtige Ort, um passende Antworten zu finden. In verschiedenen Gesprächsgruppen und persönlichen Beratungen können sie mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft in Kontakt kommen. Auf diesem Wege lassen sich meist erste Weichen in der Karriereplanung stellen. Daneben besteht für die Teilnehmer des Forums die Möglichkeit, sich in verschiedenen Themenrunden zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm austauschen.
Das »Karriereforum« findet am 26. Januar im TechnologieZentrum Dortmund, Emil-Figge-Straße 80, statt. Da die Plätze begrenzt sind, wird um Anmeldung bis zum 20. Januar gebeten. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro.
Weitere Infos und Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer: http://www.scn-ruhr.de/karriereforum/downloads/Programmheft_Karriereforum_2012.pdf
Hier finden Sie die Online-Anmeldung: http://www.scn-ruhr.de/karriereforum/anmelden.php
Januar 2012
Erstes Treffen des Historischen Doktorandenkollegs Ruhr (HDKR) in diesem Jahr am 27. Januar 2012
Bereits seit mehreren Jahren kooperiert eine Initiative der Neuzeit-Professuren der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen mit großem Erfolg bei der Durchführung des Historischen Doktorandenkollegs Ruhr (HDKR). Gegenwärtig wird das HDKR von Prof. Dr. Constantin Goschler (Ruhr-Universität Bochum) und Prof. Dr. Ute Schneider (Universität Duisburg-Essen) geleitet. Dem Vorstand gehören mit Franziska Rehlinghaus, Marc Hanisch, Sümeyra Kaya und Benjamin Städter auch vier Promovierende aus beiden Universitäten an.
Die HDKR hat sich in den vergangenen Jahren zu einem fruchtbaren intellektuellen Forum und wichtigen Bindeglied der universitätsübergreifenden Zusammenarbeit der Historischen Institute beider Universitäten innerhalb der UAMR entwickelt. Gemeinsam mit den Promovierenden, die eine tragende Rolle bei dieser Initiative spielen und die Programmauswahl ebenso wie den Ablauf maßgeblich mitbestimmen, werden regelmäßig zweitägige Doktorandentage veranstaltet (ein bis zweimal jährlich, abhängig vom Vorhandensein vortragsreifer Dissertationsprojekte). Dort werden jeweils etwa acht laufende neuzeithistorische Dissertationsprojekte vorgestellt und ausführlich diskutiert.
Die Veranstaltungen finden alternierend in Bochum und Essen statt, um den kooperativen Charakter dieser Initiative zu unterstreichen. Neben den vortragenden Promovierenden nehmen daran auch zahlreiche andere Promovierende sowie zahlreiche Professoren der Neueren und Neuesten Geschichte der Ruhr-Universität Bochum sowie der Universität Duisburg-Essen teil. Zum Programm gehört auch stets ein Gastvortrag, bei denen renommierte Fachvertreter Themen von übergreifendem Interesse vortragen.
Neben der intensiven Diskussion der Dissertationsvorhaben bilden die Sitzungen der HDKR auch eine Gelegenheit, um gemeinsame Interessen der Promovierenden zu diskutieren. Dazu gehören etwa Fragen der strukturierten Doktorandenausbildung oder der Finanzierung von Dissertationen. Zudem dienen diese Veranstaltungen der Bildung bzw. Pflege von Netzwerken, die auch über die Grenzen der jeweils eigenen Universität hinausführen und welche die Kooperation innerhalb der UAMR stärken.
Das Programm für den 27. Januar 2012: http://www.ruhr-uni-bochum.de/imperia/md/content/ng2/programm_hdkrjanuar2012.pdf
Dezember 2011
Neue Kooperation zwischen dem Initiativkreis Ruhr und der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) in Dortmund unterzeichnet.
Jährlich 10 Studierende aus den sogenannten Ivy–League-Universitäten der USA - wie der University of Pennsylvania, der Princeton University, der Harvard University und dem MIT - sollen ab Mai 2012 in einem Praktikumsaufenthalt Unternehmen und Universitäten des Ruhrgebiets kennenlernen. Das Programm ist für drei Jahre geplant. Der Initiativkreis Ruhr und seine Mitgliedsunternehmen sorgen für entsprechende Praktikumsplätze, die drei Universitäten der UAMR – die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen – organisieren das akademische Programm.
„Unser Ziel ist es, den Universitätsstandort Ruhr für internationale Studierende attraktiver zu machen und das akademische Netzwerk zwischen den Universitäten des Ruhrgebiets und amerikanischer Eliteuniversitäten zu erweitern “, betont Professorin Ursula Gather, Rektorin der für dieses Projekt federführenden TU Dortmund. Für Jan-Peter Nissen, Geschäftsführer des Initiativkreises Ruhr, sind die Vorteile der neuen Kooperation aus Unternehmenssicht eine klassische Win-Win-Situation: „Die Kombination von Studium und Praktikum sorgt für neue Kontakte in Unternehmen wie Universitäten gleichermaßen. Wir können außerdem den kommenden „High-Potentials“ die Attraktivität der Region vermitteln und sie gleichzeitig für unsere Unternehmen interessieren.“ Darüber hinaus sollen sich aus dem Studierendenaustausch Kontakte zwischen einzelnen Forscherinnen und Forschern der UAMR und den amerikanischen Universitäten entwickeln, die langfristig zu gemeinsamen Forschungskooperationen führen können.
Zielgruppe: Ingenieurinnen und Ingenieure kurz vor dem Abschluss
Zielgruppe sind Studierende aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften, die sich vorzugsweise in oder kurz vor ihrem vierten Jahr (Senior Year) des Undergraduate-Studiums befinden. Sowohl amerikanische Staatsbürger als auch internationale Studierende, die an den Partnerhochschulen vollständig studieren, können sich um einen Platz bewerben. Insgesamt werden jährlich zehn Stipendien im Ruhrgebiet angeboten.
Langfristige Bindung über ConRuhr-Programme
In den genannten Studienfächern ist der Bedarf an Praktika sehr groß, da sowohl amerikanische als auch deutsche Hochschulen die internationalen Elemente in der Ausbildung von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren erweitern wollen. Die Studierenden werden nach ihrer Rückkehr in die Vereinigten Staaten eng in das Alumni-Programm des UAMR-Verbindungsbüros ConRuhr in New York eingebunden, so dass sie als Botschafter für den Forschungs-, aber auch Wirtschaftsstandort Ruhrgebiet dienen und somit das Renommee der Region in Nordamerika erhöhen.
Dezember 2011
UAMR Weihnachtsvorlesung von Margot Käßmann: "Beten für den Waffenstillstand?"
Der Advent ist eine Zeit der Vorfreude und der Besinnung. Wer jedoch die Nachrichten anschaltet, muss schnell feststellen, dass eben nicht überall Harmonie sondern vielerorts Gewalt herrscht. Mit diesem Zwiespalt setzt sich die prominente Theologin Margot Käßmann in der Weihnachtsvorlesung der Universität Duisburg-Essen (UDE) auseinander. Am 14. Dezember spricht sie im Audimax des Universitätsklinikums zum hochaktuellen Thema „Und Friede auf Erden…Religion und bewaffnete Konflikte“.
Können Religionen tatsächlich einen Beitrag zum Frieden leisten und Auseinandersetzungen entschärfen? – dieser brisanten Frage will sich Käßmann in ihrem Vortrag stellen. In einem historischen Rückblick setzt sich die ehemalige Bischöfin z.B. mit den Fehlern der „eigenen Reihen“ auseinander: „Auch die christliche Religion hat in der Geschichte immer wieder Konflikte verschärft und Kriege gerechtfertigt“, sagt Käßmann. Darüber hinaus diskutiert sie, was Glaube und Religiosität bei aktuellen Herausforderungen bewirken können.
Veranstaltet wird die erste Weihnachtsvorlesung an der UDE von der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR). Sie soll Uni-Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit zusammenführen und zum gemeinsamen Gedankenaustausch anregen. Musikalisch begleitet wird der Abend von der UDE-Big Band.
Der öffentliche Vortrag beginnt um 18 Uhr im Audimax des Essener Uniklinikums, Hufelandstraße 55. Einlass ist ab 17.30 Uhr. Bei großem Andrang wird die Rede zudem live im Hörsaal des benachbarten Operativen Zentrums II übertragen.
November 2011
Mercator Research Center Ruhr bewilligt acht neue Forschungsprojekte an den UAMR Universitäten
Mit rund 1,7 Millionen Euro fördert das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR), eine Initiative der Stiftung Mercator und der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), innovative Forschungsprojekte im Ruhrgebiet – von der Entwicklung neuer Forschungsansätze zum Schutz des Gehirns von Frühgeborenen bis hin zur Erforschung städtischer Transformation in den USA mit Blick auf das Ruhrgebiet. In der dritten Ausschreibungsrunde von MERCUR konnten acht von insgesamt 26 eingereichten Forschungsanträgen das wissenschaftliche Expertengremium überzeugen. Seit 2010 hat MERCUR damit insgesamt 59 Projekte mit einem Volumen von knapp sieben Millionen Euro bewilligt. Ziel ist es, das wissenschaftliche Gesamtpotenzial des Ruhrgebiets zu stärken und die UAMR im nationalen und internationalen Wettbewerb schlagkräftiger zu machen.
Die bewilligten Projekte zeigen, dass es in der UAMR verstärkt zu einer Bündelung von Kräften und Potenzialen kommt. Den Mehrwert dieser Entwicklung verdeutlichen beispielhaft folgende Forschungsvorhaben:
Die Verbesserung der Entwicklungschancen von Frühgeborenen steht im Mittelpunkt eines gemeinsamen Forschungsvorhabens der Neurowissenschaftler an der Ruhr-Universität Bochum und dem Lehrstuhl für Neonatologie am Universitätsklinikum Essen.
Mit dem Forschungsprojekt „Spaces-Communities-Representation: Urban Transformations in the United States“ treten die Amerikanisten der UAMR erstmals gemeinsam auf. Die Wissenschaftler der Universitäten Bochum, Duisburg-Essen und Dortmund untersuchen die Veränderungsprozesse städtischer Räume in den USA u.a. mit dem Ziel, die Erkenntnisse auf das Ruhrgebiet zu übertragen.
Das Projekt „Religiöse Argumente im rechtspolitischen und juristischen Diskurs“ untersucht den Einfluss religiöser Überzeugungen von Bürgern und Religionsgemeinschaften auf die öffentliche Diskussion sowie die Gestaltung der staatlichen Rechtsordnung. Damit knüpft das Projekt der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum (RUB) an die Thematik des Bochumer Centrum für religionswissenschaftliche Studien (CERES) an und stärkt die Profilbildung der Universität.
MERCUR unterstützt mit seinen Förderlinien das Motto der UAMR "gemeinsam besser" und will den Forschern vielfältige Möglichkeiten zur Kooperation und Vernetzung anbieten sowie gleichzeitig die Schwerpunkte der einzelnen Allianzuniversitäten weiter entwickeln.
Weitere Informationen zu den Projekten: www.mercur-research.de
November 2011
Pumpspeicherkraftwerke unter Tage: Chance für das Ruhrgebiet?
Nutzung von Anlagen des Bergbaus zur Speicherung regenerativer Energien
Am 30.11.2011 veranstaltet die Stiftung Mercator in Kooperation mit der Universitätsalianz Metropole Ruhr sowie der Arbeitsgruppe UPW (Unterflur-Pumpspeicherkraftwerke) und mit Unterstützung des Landes NRW sowie der RAG eine Veranstaltung zum Thema Unterflur-Pumpspeicherkraftwerke.
Die Arbeitsgruppe setzt sich aus den Lehrstühlen Energiesysteme und Energiewirtschaft der Ruhr-Universität Bochum, Geologie, Geotechnik sowie Wasserbau und Wasserwirtschaft der Universität Duisburg-Essen zusammen. Ziel ist es, eine ebenso interdisziplinäre Veranstaltung anzubieten, zu der alle herzlich eingeladen sind, die sich mit den Themen Energiewende, Energiespeicherung, Bergbau, Ruhrgebiet, Innovation oder Ähnlichem beschäftigen. Ebenso alle zu diesem Thema tätigen Einrichtungen sind eingeladen um die Perspektiven für die Region Ruhrgebiet zu diskutieren.
Weitere Infos und Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer: http://www.uni-due.de/imperia/md/content/wasserbau/psw-unter-tage-flyer.pdf
November 2011
Unterzeichneten am 15.11. die Kooperationsvereinbarung (v.l.): Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen, und Prof. Dr. Elmar Weiler, Rektor der Ruhr-Universität Bochum
Im Ruhrgebiet wird die fachübergreifende Entwicklungsforschung deutlich gestärkt: Unter dem Dach der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) gibt es nun ein gemeinsames "Graduate Centre for Development Studies". Die Ruhr-Universität Bochum und die Universität Duisburg-Essen unterzeichneten am 15. November einen entsprechenden Kooperationsvertrag.
Die Ruhr-Schiene als attraktiver Standort
"Auf der Ruhr-Schiene entsteht damit einer der größten und attraktivsten Standorte für die Studierenden- und Doktorandenausbildung in der Entwicklungsforschung in ganz Europa“, sagt Prof. Dr. Wilhelm Löwenstein vom Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE) der RUB. Das neue Centre deckt zentrale Dimensionen der gesellschaftswissenschaftlichen Entwicklungsforschung ab. "Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Duisburger Politikwissenschaftlern sowie Bochumer Wirtschafts- und Rechtswissenschaftlern bedeutet einen erheblichen Mehrwert für die entwicklungsorientierte Postgraduiertenausbildung an beiden Standorten", so Prof. Dr. Christof Hartmann vom Institut für Politikwissenschaft (IfP) der UDE.
Aus aller Welt: 100 Studierende, 50 Doktoranden
Im Graduate Centre bündeln das Bochumer IEE sowie das IfP und das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) an der Universität Duisburg-Essen ihre vorhandenen Kompetenzen in Forschung und Ausbildung. Gemeinsam bieten sie vier Masterstudiengänge an sowie verschiedene Möglichkeiten und Wege zur Promotion. Die Partner nutzen ihre Stärken, um Forschungsmittel einzuwerben und neue Forschungsprojekte zu realisieren. Das "UAMR Graduate Centre for Development Studies" startet zunächst mit über 100 MA-Studierenden und ca. 50 Doktorandinnen und Doktoranden aus aller Welt.
Weitere Infos und Programm unter: http://uamr-graduate-centre.org/
Oktober 2011
Rund 50 Nachwuchswissenschaftler aus dem Ruhrgebiet konnten das Auswahlgremium überzeugen und sind als neue Mitglieder in das Netzwerk Global Young Faculty (GYF) aufgenommen worden. Sie werden in den kommenden 16 Monaten in fünf Arbeitsgruppen über die selbst gewählten Themen „Urbane Lebensräume“, „Gehirndoping“, „Technologien und Gesellschaft“, „‚alte‘ Innovationen“ und „Hochschule als Institution im Bildungswesen“ forschen. Die Stiftung Mercator unterstützt sie mit 650.000 Euro. Sie arbeiten an den Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen sowie sechs außeruniversitären Forschungsinstituten im Ruhrgebiet.
Nach der Devise „Mehr Grips pro Tonne“ ist die Stiftung Mercator überzeugt, dass nicht Massenproduktion, sondern Wissen und Forschung die Zukunft des Ruhrgebiets bestimmen werden. Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung Mercator auch gemeinsam mit der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) die GYF ins Leben gerufen, die vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) koordiniert wird. Die GYF ist ein Netzwerk von herausragenden Wissenschaftlern in der Metropole Ruhr. In ihr haben engagierte Jungforscher eine Plattform, um institutionsübergreifend und interdisziplinär an selbstgewählten Themen zu arbeiten und neue wissenschaftliche Impulse für die eigene Tätigkeit zu gewinnen.
Weitere Infos und Programm unter: http://www.global-young-faculty.de
Oktober 2011
„Die Wissensmacher“ ab sofort in Bochum und Dortmund: Neue Kooperation stärkt Universitätsallianz
Eine neue Kooperation zwischen der Technischen Universität Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum stärkt den Zusammenhalt in der Universitätsallianz Metropole Ruhr: In Zukunft sichert die Medizinische Fakultät der RUB mit Lehr- und Prüfungsleistungen wesentliche Teile des Schwerpunktfachs Biowissenschaften/Medizin im Dortmunder Studiengang Wissenschaftsjournalismus; als Gegenleistung können ausgewählte Bochumer Studierende das journalistische Lehrangebot in Dortmund wahrnehmen. Darüber hinaus finden mehrere Vorträge der Dortmunder Reihe „Die Wissensmacher“ in Bochum statt.
Kooperation bereits gestartet
Dass eine fruchtbare Kooperation bereits informell starten kann, beweisen die Verantwortlichen der beiden Universitäten. Seit Beginn des Sommersemesters 2011 lehren Bochumer Mediziner Studierende des BA-Studiengangs Wissenschaftsjournalismus – jetzt liegt auch der zugehörige Vertrag unterschriftsreif vor und wird in wenigen Tagen von der Rektorin Prof. Dr. Ursula Gather (TU Dortmund) und Rektor Prof. Dr. Elmar Weiler (RUB) unterschrieben. Zustande gekommen ist die Kooperation auf Initiative von Prof. Holger Wormer und Dekan Prof. Dr. Klaus Überla sowie Studiendekan Prof. Dr. Thorsten Schäfer (beide Medizinische Fakultät der RUB). „Die Berichterstattung über Medizin ist ein zentrales Thema im Wissenschaftsjournalismus“, sagt Wormer. „Wir freuen uns daher besonders, dass wir einen so starken und vielseitigen Partner wie die Bochumer Fakultät für Medizin gewinnen konnten, um unsere Wissenschaftsjournalisten universitätsübergreifend noch professioneller ausbilden zu können.“
Die Wissensmacher im Ruhrgebiet
Die jeweils montags von 16 bis 18 Uhr stattfindende Gastvortragsreihe „Die Wissensmacher“ des Lehrstuhls Wissenschaftsjournalismus unter Leitung von Prof. Holger Wormer (TU Do) lockt immer wieder herausragende Wissenschaftsjournalisten ins Ruhrgebiet. In diesem Jahr sind u.a. mit von der Partie Jörg Albrecht (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung), Wolfgang Löhr (taz, Berlin), Dr. Christian Pantle (Focus) oder Dr. Franziska Rubin (MDR, Leipzig). Ein besonderer Höhepunkt wird der Auftritt von Ranga Yogeshwar am 5.12. in Bochum sein. Von den 13 Vorträgen in diesem Wintersemester finden vier in Bochum und neun in Dortmund statt
Weitere Infos und Programm unter: http://www.wissenschaftsjournalismus.org/wissensmacher-programm.html
Oktober 2011
Stiftung Mercator vergibt Stipendien an die Ruhr Graduate School in Economics
Die Stiftung Mercator vergibt erstmalig Forschungsstipendien an Doktoranden der Ruhr Graduate School in Economics (RGS Econ), einem Programm zur strukturierten Doktorandenausbildung der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) und des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI). Bis zu sieben Doktoranden werden ab 2012 mit rund 335.000 Euro gefördert, um sich insbesondere mit dem Thema „Ökonomie von Migration und Integration“ zu beschäftigen. Hier sollen die Ursachen einer erfolgreichen sozialen und wirtschaftlichen Integration analysiert und die Wirksamkeit bereits bestehender Maßnahmen der Integrationspolitik unter Verwendung neuester Methoden der Evaluationsforschung untersucht werden.
Die Doktoranden des neuaufgenommenen Jahrgangs können sich im kommenden Jahr mit mit ihren Arbeiten für ein Forschungsstipendium in diesem Bereich bewerben.
An der RGS Econ werden jedes Jahr acht Doktorandinnen und Doktoranden aufgenommen und innerhalb von drei Jahren zur Promotion geführt. Das Doktorandenprogramm orientiert sich an hohen internationalen Standards. Es wurde im Jahr 2004 von der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund sowie dem RWI initiiert und wird seitdem gemeinsam betrieben. Seit 2008 wird es unter anderem aus dem Exzellenzprogramm „NRW-Forschungsschulen“ des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.
Weitere Infos unter: http://rgs-econ.de/
Oktober 2011
Forschung in NRW, Porträt der UAMR in der aktuellen ZEIT-Beilage
In der aktuellen ZEIT-Beilage "Forschung in NRW" findet sich eine ganzseitige Präsentation der UAMR. Dabei werden unter der Überschrift "Forschung statt Kohle: Nordrhein-Westfalen erobert neue Wachstumsbranchen" zwölf Forschungsorte in NRW vorgestellt, unter anderem die drei Partneruniversitäten der UAMR.
Den ganzen Artikel finden Sie hier, UAMR auf Seite 6.
September 2011
Frühstudium zieht Schüler an - Ruhrgebietsweit Campusluft schnuppern
Spannende Hochschulwelt: Ihre Perspektiven und Möglichkeiten können aufgeweckte Schüler nicht erst nach dem Abitur erkunden. Viele besuchen bereits während der Schulzeit ganz unterschiedliche Vorlesungen. Das Frühstudium an den Universitäten Bochum, Dortmund sowie Duisburg-Essen ist sehr beliebt. Auch hier arbeiten die Mitglieder der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) eng zusammen und bieten einen deutlichen Standortvorteil: Schüler aus der Region können im Umkreis von 50 km zwischen fast 500 Veranstaltungen aus den regulären Vorlesungsverzeichnissen wählen. Die Vielfalt ist so groß wie nirgends in der deutschen Hochschullandschaft.
Ob Germanistik, Informatik oder Wirtschaft – fast alle Fächer ermöglichen den Jugendlichen einen Einblick in den Lehrbetrieb. So können sie herausfinden, ob das geplante Fachgebiet auch wirklich ihren Vorlieben und Fähigkeiten entspricht. Erste Ansprechpartner sind an allen drei Hochschulen die Studienberatungen. Das Schülerstudium richtet sich konkret an die Oberstufe, ist bei besonderen Begabungen aber auch früher möglich. Wer erfolgreich Seminare und Vorlesungen besucht hat, die Klausur besteht oder eine Hausarbeit schreibt, kann sich die Leistungsnachweise später hochschulübergreifend anerkennen lassen.
Ein früher Start ins Unileben scheint zu beflügeln, die erfolgreichen und fleißigen Schüler haben keine Hemmungen, ihre älteren Kommilitonen mal um Rat zu fragen und sind bei den Dozenten gern gesehen.
An allen Campi steigen die Teilnehmerzahlen kontinuierlich. "Seit dem Wintersemester 2003/04 haben über 1.300 engagierte Schüler das Angebot genutzt", sagt beispielsweise Koordinatorin Dr. Irene Szymanski von der Technischen Universität Dortmund. Und einige von ihnen haben jetzt bereits ihren Uniabschluss in der Tasche. Insbesondere die äußerst niedrige Abbrecherquote von unter fünf Prozent bestätigt den Erfolg.
Das kommende Wintersemester beginnt an allen drei Unis am 10. Oktober. Anmeldeschluss ist in Dortmund der 26. September, in Bochum der 7. Oktober, in Duisburg und Essen der 14. Oktober.
Weitere Infos unter: Schülerstudenten in der UAMR.
August 2011
Essen, 15. August 2011. Das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) fördert erstmalig standortübergreifende UAMR-Professuren. Bewerben können sich die drei Ruhrgebietsuniversitäten. Die Professur muss an mindestens zwei der drei Universitäten angesiedelt sein und in einem Feld, das die Universitätsallianz Metropole Ruhr als übergreifenden Schwerpunkt definiert. Für jede Professur stellt MERCUR 500.000 Euro bis 1 Million Euro für eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren zur Verfügung. Das Ziel von MERCUR, einer Initiative der Stiftung Mercator und der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), ist es, das wissenschaftliche Potenzial der Region weiter zu fördern und sie im nationalen und internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe und Ideen zu stärken.
Die drei Rektorate können erstmals zum 15. November 2011 UAMR-Professuren bei MERCUR beantragen. Die Professuren können für bereits an den Universitäten tätige Professoren, Neuberufungen oder vorgezogene Berufungen angefragt werden. Anschließend entscheidet der wissenschaftliche Beirat von MERCUR über die Vergabe.
Prof. Dr. Winfried Schulze, Direktor von MERCUR: „Mit der Förderung von UAMR-Professuren wollen wir die Vernetzung innerhalb der Universitätsallianz auch auf personeller Ebene weiter vorantreiben. Zum einen können so herausragende Wissenschaftler, die bereits an einer Ruhrgebietsuniversität lehren und mit Kollegen an den Partneruniversitäten kooperieren, für ihr standortübergreifendes Engagement belohnt werden. Zum anderen können neue Lehrstühle eingerichtet werden, die von vornherein an mehrere Universitäten angebunden sind. Durch diese „Leuchtturmprofessuren“ wird die Universitätsallianz stärker an Profil gewinnen und ihre Attraktivität für renommierte Wissenschaftler erhöhen.“ Eine erste UAMR-Professur wurde von der Universitätsallianz bereits 2010 vergeben. Sie ging an den renommierten Physiker Prof. Dr. Claus Schneider von der Universität Duisburg-Essen. MERCUR greift nun diese Initiative auf und erweitert damit das eigene Förderprogramm.
Das Mercator Research Center
Das Mercator Research Center Ruhr wurde Anfang März 2010 von der Stiftung Mercator gemeinsam mit der Universitätsallianz Metropole Ruhr gegründet. MERCUR will die strategische Kooperation der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen stärken, die sich 2007 zur UAMR zusammengeschlossen haben. Mit seinem Förderprogramm unterstützt das Center sowohl die Zusammenarbeit als auch den Ausbau verteilter Forschungsschwerpunkte innerhalb der drei Universitäten. Den dort tätigen Wissenschaftlern/innen bietet MERCUR neue Möglichkeiten zur Entwicklung von Forschungsprojekten, die die Attraktivität des Ruhrgebiets als Wissenschaftsstandort nachhaltig erhöhen. Das Center ist das bislang größte Projekt privater Wissenschaftsförderung im Ruhrgebiet.
Weitere Infos unter: www.mercur-research.de
August 2011
RuhrCampus hoch 3 Graduiertenförderung: Auf dem Weg zum gemeinsamen Bildungsraum Ruhr
Die Mitglieder der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) erweitern ihr Angebot für Doktoranden: Wer an einer der drei beteiligten Universitäten in einem gemeinsamen Verbundforschungsvorhaben promoviert, kann dank der neuen Regelung an spezifischen Programmen der Graduiertenförderung der anderen Universitäten teilnehmen. Darauf haben sich die drei Rektorate der UAMR-Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen verständigt und damit ihren Beschluss aus dem Jahr 2009 auf die Graduiertenförderung ausgedehnt.
Bildungsraum Metropole Ruhr
Durch die vereinfachten Zulassungs- und Anerkennungsregelungen auch für Promotionsstudiere ergänzen sich die (Lehr)Angebote der drei Standorte noch besser; zudem wird der Austausch zwischen den Universitäten verstärkt. „Es geht um die Entwicklung eines von allen drei Partneruniversitäten gestalteten gemeinsamen Bildungsraums Ruhr“, so die Prorektoren für Lehre bereits 2009. Durch den neuen Beschluss aus 2011 ist somit ein weiterer wichtiger Schritt zum gemeinsamen Bildungsraum Ruhr getan.
Juli 2011
RuhrCampusOnline Abschlussworkshop in Dortmund
Erfolgreiches hochschulübergreifendes Projekt: Virtuelle Lehre ist beliebt!
Die Zahlen sprechen für sich: Über 8.000 Studierende besuchten in den vergangenen drei Jahren rund 70 E-Learning-Veranstaltungen über RuhrCampusOnline (RCO). Das erfolgreiche Projekt der Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen hat die hochschulübergreifende Lehre entscheidend verbessert. Ortsunabhängig können Studierende Kurse verschiedenster Fachrichtungen besuchen und Scheine machen, die an ihrer Heimatuni anerkannt werden. Ende Juli endet die Modellphase und damit die Förderung der Stiftung Mercator. Anlass für einen Abschlussworkshop und einen Blick in die Zukunft.
Am 19. Juli kamen Vertreter der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) an der TU Dortmund zusammen. Sie stellten u.a. bei einer Posterpräsentation das vielfältige Spektrum der hochschulübergreifenden Angebote vor. „Vorgesehen ist, dass die Veranstaltungen auch nach diesen Workshops weitergeführt werden – für das kommende Wintersemester haben wir beispielsweise elf neue Kurse“, sagte Projektkoordinatorin Barbara Getto.
RCO wurde von der Stiftung Mercator von 2008 bis 2011 mit insgesamt 800.000 Euro gefördert. Zusätzlich haben die UAMR-Universitäten 100.000 Euro pro Jahr und Hochschule für die Entwicklung und Durchführung der Kurse bereitgestellt. Das Projekt durchläuft im Wintersemester 2011/12 eine abschließende externe Begutachtung. Danach wird über den weiteren Verlauf entschieden.
Juni 2011
Karriereforum "Wissenschaftswege im Weitwinkel" der UAMR-Initiative "ScienceCareerNet Ruhr"
Am 11. Juli findet das dritte Karriereforum mit dem Titel »Wissenschaftswege im Weitwinkel« an der Technischen Universität Dortmund statt. Die eintägige Veranstaltung bietet Postdocs sowie Habilitandinnen und Habilitanden die Gelegenheit, sich über Karrieremöglichkeiten und -bedingungen in Wissenschaft und Wirtschaft aus erster Hand zu informieren. Veranstaltet wird das Karriereforum von der UAMR-Initiative »ScienceCareerNet Ruhr«.
In konzentrierter Form präsentiert die Veranstatung Möglichkeiten der persönlichen Laufbahnplanung und damit die Chance, sich mit erfahrenen Persönlichkeiten zu hochschulpolitischen und karriererelevanten Themen auf hohem Niveau auszutauschen. Hochkarätige Expert/innen nehmen sich Zeit für intensive Gespräche und beantworten individuelle Fragen.
Themenschwerpunkte beim dritten. Karriereforum sind Publish or Perish, Karriere in der Industrie, Veranstaltungen rund um das Thema Berufung oder Mobilität in der Wissenschaft.
Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, zwischen mehreren parallel laufenden Veranstaltungen Ihren individuellen Tagesplan zusammenzustellen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist sowohl in den Kontaktgesprächen als auch in den Themenrunden begrenzt.
Weitere Infos unter: http://www.scn-ruhr.de/karriereforum/index.html
Mai 2011
Wenn Ausländer zu Migranten werden. Jetzt anmelden zur Summer School der Ruhr-Unis
Wie erschaffen sich Behörden ihre Ausländer? Unter welchen Bedingungen fühlen sich Menschen, die in Deutschland einwandern, zugehörig? Diesen Fragen gehen Sozialwissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE), des Essener Kollegs für Geschlechterforschung und der Ruhr-Universität Bochum vom 20. bis zum 23. September in einer Summer School der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) auf den Grund. Erwartet werden 30 bis 40 internationale Doktoranden. Ort der Veranstaltung „Classifications and the Construction of Belongings“ ist das Kulturwissenschaftliche Institut (KWI) in Essen.
Dass Klassifikationen im Alltag wichtig sind, ist für den Soziologen Damir Softic von der UDE klar. Nicht mehr nur die eigene Staatsangehörigkeit wird jetzt betrachtet, sondern auch die Nationalität der Eltern. Bei der Summer School wird die Forscherin Anne Green (Warwick) berichten, wie sich die Kategorie ‚Migration‘ in den Statistiken Großbritanniens gewandelt hat.
Zu den Hauptrednern gehören renommierte Referentinnen wie Nira Yuval-Davis (London), Nikita Dhawan (Frankfurt) und María do Mar Castro Varela (Berlin). Sie analysieren, wie die Kategorien Geschlecht, Klasse und Ethnizität zusammenwirken. Jeroen Doomernik (Amsterdam) untersucht, wie sich die Diskussion über Migration in den Niederlanden verändert hat.
Doktoranden aus dem In- und Ausland, die über ein Thema aus der Migrationsforschung arbeiten und an der Summer School teilnehmen möchten, bewerben sich bis zum 15. Juni. Die Teilnehmenden wählen zwischen drei Methodenworkshops. Zudem diskutieren sie ihre Forschungsarbeiten mit den anwesenden Expertinnen und Experten aus aller Welt.
Hinweis für Presse-Vertreter: Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, melden Sie sich bitte bei Prof. Dr. Anja Weiß oder Damir Softic, Tel. 0203/379-2734, damir.softic[at]uni-due.de an.
Weitere Infos unter: http://idw-online.de/de/news425548
Mai 2011
Gemeinsam auf Erfolgskurs: Universitätsallianz Metropole Ruhr erhält über zwei Millionen Euro
Mercator Research Center Ruhr bewilligt 13 neue Forschungsprojekte von Pumpspeicherwerken für regenerative Energien bis zur innovativen Steuerung von Proteinaktivitäten
Das Ergebnis der zweiten Ausschreibungsrunde steht fest: Mit über zwei Millionen Euro fördert das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR), eine Initiative der Stiftung Mercator und der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), 13 neue Forschungsprojekte an den Universitäten Bochum und Duisburg-Essen sowie an der Technischen Universität Dortmund.
In dieser Ausschreibungsrunde wurden 84 Skizzen eingereicht, 29 Antragssteller wurden zur Abgabe von Vollanträgen eingeladen. Die Bandbreite der Projekte, reichte von naturwissenschaftlichen über biomedizinische bis zu literaturwissenschaftliche Forschungsvorhaben.
Zu den erfolgreichen Projekten gehören beispielsweise folgende Vorhaben:
Die Rektoren der drei Universitäten, Prof. Dr. Elmar Weiler (Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. Ursula Gather (Technische Universität Dortmund) und Prof. Dr. Ulrich Radtke (Universität Duisburg-Essen), sind sich einig: „Auch das Ergebnis der zweiten Bewilligungsrunde zeigt, dass sich innovative Formen kooperativer Forschung leichter umsetzen lassen, wenn damit neue finanzielle Möglichkeiten verbunden sind und nicht an anderer Stelle dafür eingespart werden muss. MERCUR unterstützt damit den Weg der Universitätsallianz Metropole Ruhr, nach dem Gemeinsamen zu suchen und gleichzeitig die Schwerpunkte der einzelnen Allianzuniversitäten weiter zu entwickeln.“
Weitere Infos unter: http://www.mercur-research.de/neue-chancen-f-r-nachwuchswissenschaftler-in-der-metropole-ruhr-global-young-faculty-startet-zweiten-jahrgang-2/
Mai 2011
Universitätsallianz Metropole Ruhr eröffnet Kontaktbüro in Brasilien
Flagge zeigt die Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) – der Zusammenschluss der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen – jetzt auch in Lateinamerika. Nach den Standorten New York und Moskau eröffnete sie am Montag, 9. Mai, mit zahlreichen prominenten Gästen ein gemeinsames Kontaktbüro in Rio de Janeiro.
Das UAMR-Büro „ConRuhr Lateinamerika“ in Rio de Janeiro wird von Prof. Dr. Christoph de Oliveira Käppler von der TU Dortmund geleitet. „Wir starten unsere Außenvertretung in Südamerika zum richtigen Zeitpunkt, hat doch gerade die Brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff verkündet, dass von den neuen 100.000 Stipendien für Auslandsaufenthalte brasilianischer Studierender gut 10 Prozent nach Deutschland gehen sollen. Die Entwicklungsdynamik des brasilianischen Wissenschaftssystems verspricht gute Chancen für die Zusammenarbeit, zumal deutsche Universitäten über einen guten Ruf in Südamerika verfügen“.
Die brasilianische Hochschullandschaft ist Prof. Käppler gut vertraut, unter anderem war er bereits mehrere Jahre als Gastprofessor an der Universidade Federal de Minas Gerais (UFMG) in Belo Horizonte tätig. Für die ständige Vertretung vor Ort konnte die UAMR zukünftig mit Dr. Stephan Hollensteiner einen sehr erfahrenen Experten gewinnen. Er hat bereits in Rio de Janeiro beim DAAD gearbeitet und verfügt insofern über ausgezeichnete Kontakte zu brasilianischen und südamerikanischen Universitäten. Untergebracht ist das Büro im deutschen Generalkonsulat in Räumlichkeiten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). An der feierlichen Eröffnung haben unter anderen teilgenommen: Christian Müller, Leiter der Außenstelle des DAAD für Südamerika in Rio des Janeiro; Dr. Michael Worbs, Deutscher Generalkonsul in Rio de Janeiro; Dirk Schüller, Wissenschaftsreferent der Deutschen Botschaft in Brasilia; Dr. Bertram Heinze, Leiter des Aufbaustabes des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses in Sao Paulo; Dr. Dietrich Halm, Vertreter der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Sao Paulo; Karl-Uwe Bütof, Ministerialdirigent im Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen; Prof. Dr. Luiz Bevilacqua, Mitglied in der Brasilianischen Akademie der Wissenschaften.
Zentrale Ziele und Aufgaben des neuen Koordinationsbüros sind, die Universitäten im Ruhrgebiet als exzellenten Forschungs- und Studienort in Südamerika zu positionieren und stärker bekannt zu machen, um länderübergreifende Hochschulkooperationen weiterzuentwickeln. Das Büro soll als Anlaufstelle vor Ort die entsprechenden UAMR-Aktivitäten intensivieren und bündeln, so dass neue Netzwerke auf- und ausgebaut werden können. Dazu sollen der Studierendenaustausch in beide Richtungen intensiviert, exzellente Doktoranden gewonnen, wechselseitige Forschungsaufenthalte von Wissenschaftlern gefördert sowie Hochschulpartnerschaften, die u.a. gemeinsame Studiengänge und Weiterbildungsangebote beinhalten, entwickelt werden. Geplant ist, dass das UAMR-Büro auch in den Räumen des zukünftigen Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses (DWIH) in São Paulo präsent sein wird.
Bildmaterial unter: http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2011/pm00143.html.de
Mai 2011
Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2011: Auszeichnung für drei Nachwuchsforscher der UAMR
Der wichtigste und höchstdotierte Förderpreis ist heute (9. Mai) an drei junge Forscherinnen und Forscher der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) überreicht worden: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Ingenieurin Prof. Dr. Swantje Bargmann (Dortmund), Informatiker Prof. Dr. Thorsten Holz (Bochum) und Mathematiker Dr. Moritz Kern (Duisburg-Essen) mit dem Heinz-Maier-Leibnitz-Preisen ausgezeichnet. Ein Gremium der DFG und des Bundesministerium für Bildung und Forschung hatte die insgesamt sechs Preisträgerinnen und Preisträger aus 145 vorgeschlagenen Kandidaten, so vielen wie noch nie, ausgewählt. „Dies zeigt gleichermaßen, wie viele herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler es an den Hochschulen in Deutschland gibt und wie attraktiv der Heinz Maier-Leibnitz-Preis ist“, so die Vorsitzende des Auswahlausschusses, DFG-Vizepräsidentin Professor Dorothea Wagner. Alle Preisträgerinnen und Preisträger arbeiten bereits in wichtigen Positionen in der Forschung und akademischen Lehre. Die Preise sind mit jeweils 16.000 € dotiert.
Die Preisträgerin und Preisträger der UAMR-Hochschulen:
Dr. Swantje Bargmann (30), Ingenieurwissenschaften, Technische Universität Dortmund (TUDo)
Die Juniorprofessorin wird als besonders vielseitige Nachwuchswissenschaftlerin in drei anspruchsvollen Forschungsfeldern ausgezeichnet. Ihre Arbeiten zur Modellierung der Kristallplastizität gelten als hochinnovativ und haben für die Entwicklung neuartiger Materialien große Bedeutung. Auch mit der von ihr entwickelten Methode zur anisotropen Modellierung von Polareis setzt Bargmann Akzente. Außerdem forscht sie zur Thermoelastizität, ein Thema, das sie schon in ihrer Dissertation bearbeitet hat. Die Ingenieurin arbeitet interdisziplinär und international mit Ingenieuren, Mathematikern, Physikern und Werkstoffwissenschaftlern zusammen.
Dr. Thorsten Holz (29), Informatik, Ruhr-Universität Bochum (RUB)
Sein Forschungsgebiet sind IT-Sicherheit und Datenschutz. Besonders seine Arbeiten über Sicherheitsbedrohungen im Netz und die Entwicklung von Verteidigungsmechanismen haben den Informatiker international bekannt gemacht. Seine originellen Forschungsansätze und hohe Versiertheit hinsichtlich der technischen Details von Schadsoftware zeichnen ihn aus. So hat der Juniorprofessor an der RUB Verfahren entwickeln, die bereits breite Anwendung finden. Auch außerhalb der Wissenschaft findet Holz’ Forschung Beachtung: Aktuell arbeitet er an der Deanonymisierung von Netzbenutzern, die in sozialen Netzwerken Mitglied sind.
Dr. Moritz Kerz (27), Mathematik, Universität Duisburg-Essen (UDE)
Kerz erzielte schon früh herausragende Ergebnisse auf dem Gebiet der Algebraischen Zahlentheorie und der Algebraischen Geometrie und bewies wichtige Vermutungen. In seiner Promotion brachte er Entwicklungslinien zum Abschluss, die auf Mathematiker-Größen des 20. Jahrhunderts zurückgehen, darunter Alexander Grothendieck und dessen Vision von „motivischer Kohomologie” und John Milnor mit seinen Arbeiten zur „K-Theorie. Ein Jahr nach seiner Promotion etablierte Kerz an der UDE eine eigene Gruppe im Emmy Noether-Programm der DFG. Der Nachwuchswissenschaftler gilt bereits jetzt als „Mathematiker von höchstem Rang”, der auf internationalem Niveau die Forschung auf einem zentralen Gebiet der Theoretischen Mathematik prägt.
Der Heinz-Maier-Leibnitz-Preis wird seit 1977 verliehen. Er ist benannt nach dem Physiker und ehemaliger DFG-Präsident (1974 bis 1979), der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.
Mai 2011
UAMR Achter schlägt Oxford beim Uni-Cup Ruhr 2011
Begeisterte Fans, perfektes Wetter und tolle Rennen beim 9. Uni-Cup Ruhr waren die Zutaten für das sportliche Highlight der Ruhrgebietshochschulen in diesem Sommer. Im Rahmen der Essener Hügelregatta wurde zum 9. Mal das Rennen zwischen dem Sieger des legendären Boat Race und einer hochklassigen Auswahl studentischer Ruderer aus dem Ruhrgebiet ausgetragen. Der UAMR-Achter war besetzt mit einigen amtierenden Weltmeistern aus dem Deutschlandachter und siegte am Ende souverän gegen die Crew der „Dark Blues“ aus Oxford. Beide Crews wurden von den zahlreich angereisten studentischen Fans auf dem Siegersteg gefeiert. Mit dem Novizenrennen gab es beim diesjährigen Uni-Cup ein zusätzliches Highlight. Studierende der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund, der Universität Duisburg-Essen und der Universität Witten/Herdecke traten im Vierer gegeneinander an. Alle Ruderinnen und Ruderer durften keine Rudererfahrung haben. So saßen einige der Studierenden erst vier Wochen vor dem Uni-Cup Ruhr zum ersten Mal in einem Boot. In einem spannenden Rennen setzte sich die Universität Duisburg-Essen knapp vor dem Team der TU Dortmund durch. Platz drei belegte die Ruhr-Universität Bochum vor dem Team der Universität Witten/Herdecke. Dank der Unterstützung des Sponsors MLP und den Organisatoren der Hügelregatta war der 9. Uni-Cup Ruhr wieder ein voller Erfolg für alle Beteiligten.
Mai 2011
Bundespräsident Wulff trifft UAMR-Delegation in Brasilien
Mit dem Atlas der Metropole Ruhr sowie dem aktuellen BVB-Meistertrikot erfreute die UAMR-Delegation den deutschen Bundespräsidenten, Christian Wulff, während seiner Brasilienreise. Die UAMR ist ein Zusammenschluss der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen.
Wulff informierte sich über den Stand der Zusammenarbeit der Ruhrgebietsuniversitäten und zeigte sich interessiert an den Zukunftsperspektiven der Allianz. Sie besucht Brasilien zum Richtfest des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses in São Paulo und eröffnet am 9. Mai das „ConRuhr-Büro Latin America“ in Rio de Janeiro. Mit dem Büro in Rio will die UAMR ihre wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Universitäten in Lateinamerika weiter verstärken und den Studierendenaustausch verbessern. Akademischer Direktor von »ConRuhr Latein America« wird Prof. Dr. Christoph de Oliveira Käppler (TU Dortmund) sein. Das Büro in Rio ergänzt die Internationalisierungsanstrengungen der UAMR, die bereits ConRuhr-Büros in New York und Moskau betreibt.
Wulff betonte beim Richtfest mehrfach: „Ich bin von Brasilien überzeugt“, und berichtete von seinem Treffen mit der Präsidentin Brasiliens, Dilma Rousseff, die mit ihm eine Vereinbarung über die verstärkte Zusammenarbeit in der Wissenschaft und beim Studierendenaustausch unterzeichnet habe. Demnach sollen u.a. in den nächsten Jahren 10.000 Studierende Auslandsstipendien für Deutschland erhalten.
Weitere Informationen: https://www.idw-online.de/pages/de/news421745
Mai 2011
UAMR gründet Koordinationsbüro in Brasilien
Flagge zeigt die Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) – der Zusammenschluss der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen – jetzt auch in Lateinamerika. Nach den Standorten New York und Moskau wird am kommenden Montag, 9. Mai, ein gemeinsames Koordinationsbüro in Rio de Janeiro eröffnet.
Zum Ende des deutsch-brasilianischen Wissenschaftsjahrs startet heute eine hochrangige UAMR-Delegation in Richtung Brasilien, um zusammen mit Bundespräsident Christian Wulff am 6. Mai das Richtfest des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in São Paulo zu feiern. Drei Tage später wird dann im Beisein von Vertretern des NRW-Wirtschaftsministeriums das UAMR-Büro „ConRuhr Lateinamerika“ in Rio de Janeiro offiziell eröffnet. Untergebracht ist es im deutschen Konsulat in Räumlichkeiten des Deutschen Akademischen Auslandsamts (DAAD), geleitet wird es durch Prof. Dr. Christoph de Oliveira Käppler von der TU Dortmund. Das brasilianische Hochschulsystem ist ihm vertraut, unter anderem war er bereits mehrere Jahre als Gastprofessor an der Universidade Federal de Minas Gerais (UFMG) in Belo Horizonte tätig.
Zentrale Ziele und Aufgaben des neuen Koordinationsbüros sind, das Ruhrgebiet als exzellenten Forschungs- und Studienort in Südamerika zu positionieren und stärker bekannt zu machen, um länderübergreifende Hochschulkooperationen zu aktivieren und nachhaltig zu stärken. Das Büro soll als Anlaufstelle vor Ort auch die entsprechenden UAMR-Aktivitäten intensivieren und bündeln, so dass neue Netzwerke auf- und ausgebaut werden können. Dazu sollen wechselseitige Forschungsaufenthalte von Wissenschaftlern gefördert, der Studierendenaustausch in beide Richtungen intensiviert, exzellente Doktoranden gewonnen, gemeinsame Studiengänge initiiert sowie neue Weiterbildungsangebote entwickelt werden. Geplant ist, ein weiteres UAMR-Büro in den Räumen des DWIH in São Paulo im September zu beziehen.
April 2011
Uni-Cup Ruhr: Ruhrachter fordert den Sieger des Boat Race
Der Ruhrachter mit aktuellen Weltmeistern im Team fordert am 08. Mai 2011 den amtierenden Sieger des legendären Boat Race in London: Das Team des Oxford University Boat Club. Das prestigeträchtige Rennen geht in diesem Jahr in seine neunte Runde. Bislang konnte der Ruhrachter alle Rennen für sich entscheiden.
Vor dem Uni-Cup Ruhr treten in einem Novizenrennen Studierende der UAMR Hochschulen und der Universität Witten-Herdecke gegeneinander an.Um dem Team aus dem Ruhrgebiet einen Heimvorteil zu bieten, wird es von allen beteiligten Universitäten einen kostenlosen Bustransfer zur Regattabahn am Essener Baldeneysee geben. Für alle Ruderfans gibt es am Ufer eine kostenlose Open-Air-Party. Unterstützt wird der 9. Uni-Cup Ruhr von MLP. Der Uni-Cup Ruhr gehört zum Programm der 95. Internationalen Hügel-Regatta.
Weitere Informationen und Anmeldungen für den Bustransfer bis zum 30. April 2011 unter: www.uni-cup-ruhr.de
April 2011
Kooperation mit New Jersey: UDE-Rektor unterzeichnet Vertrag in den USA
Ein Kooperationsvertrag verbindet jetzt die Hochschulen der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) mit dem New Jersey Institute of Technology. Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen (UDE), unterzeichnete jetzt stellvertretend eine entsprechende Vereinbarung auf seiner Delegationsreise in den USA. Der UAMR gehören neben der UDE die Ruhr-Universität Bochum und die Technische Universität Dortmund an.
Das New Jersey Institute of Technology in Newark ist eine staatliche Forschungs-universität mit natur- und ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt für etwa 9.000 Studierende. Besondere Stärken sind die angewandten Biowissenschaften und die Biotechnologie, die Informations- und Kommunikationstechnologie sowie die Materialwissenschaften und die Nanotechnologie.
Erste Kontakte stellte das UAMR-Verbindungsbüro ConRuhr Nordamerika her. Sie wurden in den vergangenen Jahren durch gegenseitige Besuche und wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch vertieft. Im kommenden Sommer werden Studierende aus New Jersey an akademischen Sommerprogrammen im Ruhrgebiet teilnehmen.
April 2011
Nachwuchsforscher aufgepasst: Ab sofort nominieren die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen sowie die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Metropole Ruhr Kandidaten für den zweiten Jahrgang der Global Young Faculty(GYF). Das Netzwerk ist eine Initiative der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) und wird vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) in Essen koordiniert. Bis zu 50 herausragende Nachwuchswissenschaftler sollen sich interdisziplinär vernetzen, spannende Themen diskutieren und so auch neue Impulse für die eigene Forschungstätigkeit gewinnen. Die Nominierungsvorschläge müssen bis zum 15. Juni 2011 bei MERCUR eingereicht sein. Ein Expertengremium wird die neuen Mitglieder der GYF im Sommer 2011 auswählen. Die Stiftung Mercator unterstützt das Programm in den nächsten zwei Jahren mit rund 650.000 Euro.
„Exzellenten Nachwuchswissenschaftlern der Metropole Ruhr bietet die Global Young Faculty ein Forum, sich über Universitäts- und Fakultätsgrenzen hinweg in selbstgewählten Schwerpunkten zu organisieren. Ziel ist es, die Qualifikationen der jungen Kollegen weiter zu fördern und ihnen die Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit herausragenden Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland zu geben“, erläuterte Professor Dr. Winfried Schulze, Direktor von MERCUR. Die Nachwuchswissenschaftler erhalten Mittel für Forschungsprojekte in Form von Tagungen, Exkursionen und Publikationen, aber auch um renommierte Experten aus aller Welt einzuladen. Ein zusätzliches Reisebudget steht ihnen zur individuellen Nutzung offen. Das Programm richtet sich an Postdoktoranden, die neben einer hohen wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit mitbringen.
„Für das weitere Zusammenwachsen der Universitäten und Forschungsinstitute des Ruhrgebiets ist es von entscheidender Bedeutung, dass nicht nur die Institutionen, sondern auch die dort beschäftigten Wissenschaftler ein gemeinsames Verständnis und persönliches Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln. Die Global Young Faculty unterstützt diesen Prozess erfolgreich und fördert damit gleichzeitig herausragende Nachwuchswissenschaftler in der Metropole Ruhr“, so die Rektoren der drei Universitäten, Prof. Dr. Elmar Weiler (Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. Ursula Gather (Technische Universität Dortmund) und Prof. Dr. Ulrich Radtke (Universität Duisburg-Essen).
Weitere Informationen unter: http://www.global-young-faculty.de/
März 2011
Verknüpfte Energie- und Klimapolitik, Summer School der Ruhr Graduate School in Economics
Welche Verbundeffekte bestehen zwischen dem Emissionshandel auf EU-Ebene und den zahlreichen umwelt- und energiepolitischen Initiativen in den einzelnen EU-Mitgliedsländern? Diesem hochaktuellen, aber bisher wenig diskutierten Thema widmet sich die diesjährige Summer School der Ruhr Graduate School in Economics. Dabei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der UAMR und des Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen.
Am Veranstaltungsort, der Universität Duisburg-Essen (UDE), kommen vom 28. März bis zum 1. April rund 20 Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler im Casino am Campus Essen zusammen. Dabei geht es um das Herzstück der europäischen Klimapolitik, das Emissionshandelssystem.
Diese Regulierungen überlagern sich und diese Überlagerungseffekte sind bisher wenig thematisiert worden – obwohl sie Kosten und Nutzen der Erreichung der EU-Klimaziele erheblich beeinflussen und damit in der Wirtschaftspolitik zunehmend wichtiger werden.
Daher ist das Interesse an der Veranstaltung groß und geht weit über Deutschland hinaus und die fünftägige Veranstaltung ist ausgebucht.
Mit der Ausrichtung der Summer School wird einmal mehr unterstrichen, dass die UAMR – auch international – ein renommierter Standort für energie- und umweltpolitische Forschung ist.
Weitere Informationen unter: http://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=2619
März 2011
Die neuen Trägerinnen und Träger des wichtigsten Preises für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland stehen fest. Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) berufene Auswahlausschuss wählte jetzt zwei junge Wissenschaftlerinnen und vier junge Wissenschaftler für die "Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2011" aus. An Nachwuchsforscher aus der UAMR gehen drei von sechs Auszeichnungen:
Für die Preisrunde 2011 waren insgesamt 145 Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Fachgebieten vorgeschlagen worden – so viele wie noch nie in der 33-jährigen Geschichte des Preises. „Dies zeigt gleichermaßen, wie viele herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler es an den Hochschulen in Deutschland gibt und wie attraktiv der Heinz Maier-Leibnitz-Preis ist“, sagte die Vorsitzende des Auswahlausschusses, DFG-Vizepräsidentin
Professor Dorothea Wagner, nach der Entscheidung. Von den vorgeschlagenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern kamen 22 in die engste Wahl, in der schließlich die aktuellen Preisträgerinnen und Preisträger bestimmt wurden. „Bemerkenswert ist auch das niedrige Alter der in diesem Jahr Ausgezeichneten“, so Wagner weiter. „Vier von ihnen sind unter oder gerade 30 Jahre alt und haben damit schon in besonders jungen Jahren eine herausragende Qualifikation und ein beachtliches eigenständiges wissenschaftliches Profil erlangt“, sagte die DFG-Vizepräsidentin unter Verweis auf die wichtigsten Kriterien für die Auszeichnung. Alle Preisträgerinnen und Preisträger seien zudem bereits in herausgehobenen Positionen in der Forschung und akademischen Lehre tätig, sei es als Juniorprofessorinnen beziehungsweise Juniorprofessor, wissenschaftlicher Assistent oder als Leiter von eigenen Nachwuchsgruppen im Rahmen des Emmy Noether-Programms der DFG.
Verliehen werden die Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2011 am 9. Mai, 14 Uhr, im Magnus-Haus in Berlin.
Die diesjährigen Preisträgerin und Preisträger der UAMR-Hochschulen im Einzelnen:
Dr. Swantje Bargmann (30), Ingenieurwissenschaften, Technische Universität Dortmund
Die Dortmunder Juniorprofessorin Swantje Bargmann erhält den Heinz Maier-Leibnitz-Preis als
besonders vielseitige Nachwuchswissenschaftlerin in den Ingenieurwissenschaften, die gleich drei
anspruchsvolle Forschungsfelder bearbeitet. Vor allem ihre Arbeiten zur Modellierung der
Kristallplastizität gelten als hochinnovativ und haben für die Entwicklung neuartiger Materialien hohe
Bedeutung. Akzente setzt Bargmann auch mit der von ihr entwickelten Methode zur anisotropen
Modellierung von Polareis. Aus ihrer Dissertation führt sie schließlich Forschungen zur
Thermoelastizität fort. Kennzeichnend für Bargmanns Forschungen sind die interdisziplinäre
Kooperation mit Ingenieuren, Mathematikern, Physikern und Werkstoffwissenschaftlern und ihre
internationale Ausrichtung, die sich in zahlreichen Forschungsaufenthalten und gemeinsamen
Projekten mit Fachkollegen in Japan, Südkorea, Südafrika, Schweden und den USA niederschlug.
Dr. Thorsten Holz (29), Informatik, Ruhr-Universität Bochum
Der Informatiker Thorsten Holz hat auf dem Gebiet von IT-Sicherheit und Datenschutz vor allem durch
seine Arbeiten über Sicherheitsbedrohungen im Netz und die Entwicklung von
Verteidigungsmechanismen international hohes Renommee erlangt. Seine originellen
Forschungsansätze sind gepaart mit einer hohen Versiertheit hinsichtlich der technischen Details von
Schadsoftware. Auf dieser Grundlage konnte der als hoch engagiert geltende Juniorprofessor an der
Bochumer Ruhr-Universität Verfahren entwickeln, die bereits ihren Weg in die breite Anwendung
gefunden haben. Aktuell befasst sich Holz mit der Deanonymisierung von Netzbenutzern aufgrund
ihrer Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken – und findet auch mit diesem Thema außerhalb der
Wissenschaft Beachtung.
Dr. Moritz Kerz (27), Mathematik, Universität Duisburg-Essen
Auf dem Gebiet der Algebraischen Zahlentheorie und der Algebraischen Geometrie konnte Moritz
Kerz schon früh herausragende Ergebnisse erzielen und wichtige Vermutungen beweisen. Der
Mathematiker brachte in seiner Promotion Entwicklungslinien zum Abschluss, die auf Mathematiker-
Größen des 20. Jahrhunderts zurückgehen – darunter Alexander Grothendieck und dessen Vision von
„motivischer Kohomologie” und John Milnor mit seinen Arbeiten zur „K-Theorie”. Nur ein Jahr nach
seiner Promotion etablierte Moritz Kerz eine eigene Emmy Noether-Nachwuchsgruppe an der
Universität Duisburg-Essen. Bereits jetzt gilt der Nachwuchswissenschaftler als „Mathematiker von
höchstem Rang”, der auf internationalem Niveau die Forschung auf einem zentralen Gebiet der
theoretischen Mathematik prägt.
Weitere Informationen unter: http://www.dfg.de/
März 2011
Internationale Fachtagung "Torah in the Book of Numbers" am 12./13.April 2011 in Bochum
Viele Erzählungen und doch ein Gesetz? Die Frage, wie die fünf Bücher Mose zur „Tora“, zur verbindlichen Weisung wurden, wird in der aktuellen Pentateuchforschung kontrovers beantwortet. Das vom Mercator Research Center Ruhr geförderte Projekt "Traditions- und Redaktionsprozesse im Buch Numeri und ihr Zusammenhang mit der Entstehung des Pentateuch" veranstaltet eine internationale Fachtagung, in der neue und alte Hypothesen zur Entstehung der Tora in Auseinandersetzung mit ausgewählten Texten des Buches Numeri (4. Buch Mose) aufeinander treffen.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, um Anmeldung unter numeriprojekt@googlemail.com bis zum 4. April wird gebeten.
Weitere Informationen unter: http://www.uni-due.de/EvangelischeTheologie/numeri-2011torah.shtml
Januar 2011
Studie zur Wissenschaftsmetropole Ruhr vorgestellt
In der Mercator Stiftung ist am 27.1. die Studie „Erfolgsfaktoren wissenschaftlicher Metropolregionen – Analysen und Handlungsempfehlungen für das Ruhrgebiet“ vorgestellt worden, für die die CHE-Consulting GmbH beauftragt worden war. Die Studie vergleicht die Wissenschaftsregion Ruhrgebiet mit München, Zürich und Berlin und benennt 16 Kriterien des Erfolgs.
In diesem Vergleich wird das Ruhrgebiet als „Herausforderer“ bezeichnet, der sich einen Markenkern als Wissensmetropole zulegen müsse.
Bei der Vorstellung der Studie waren sich die drei Rektoren der UAMR Universitäten darüber einig, dass in den letzten Jahren die drei Universitäten durch Kooperation und Konkurrenz eine enorme Dynamik entwickelt hätten, sichtbare Erfolge zu verzeichnen haben und dass das reale Bild der Wissenschaft im Ruhrgebiet weit besser sei, als die notwendigerweise überholte Zahlenbasis der Studie (2007) es wiedergebe. Sie wünschten sich bei solchen Studien noch eine stärkere Betrachtung der politischen Rahmenbedingungen als Faktor der Metropolenbildung. Die drei Universitäten verfolgten eine gemeinsame Vision von Qualität und Vielfalt.
Weitere Informationen unter: http://www.stiftung-mercator.de
Januar 2011
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der UAMR-Universitäten erstellen Bildungsbericht Ruhr
Am Montag, den 21.Februar 2011 findet in der Philharmonie Essen die Auftaktveranstaltung zum "Bildungsbericht Ruhr" statt. Als erster Ballungsraum Deutschlands hat die Metropole Ruhr die Erarbeitung eines Bildungsberichts in Auftrag gegeben. Der „Bildungsbericht Ruhr“ umfasst das gesamte Bildungsspektrum und wird auf Basis der Analyse in einem kooperativen Prozess Handlungsempfehlungen für das regionale Bildungswesen formulieren. Der Bildungsbericht Ruhr wird von einem Wissenschaftlichen Konsortium erstellt, dem insgesamt 21 Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Duisburg/Essen und der Technischen Universität Dortmund sowie der CHE Consult GmbH angehören.
Die Arbeit des wissenschaftlichen Konsortiums erstreckt sich dabei über die fünf Module Frühkindliche Bildung, Allgemeinbildende Schulen, Berufliche Bildung/ Fort- und Weiterbildung, Hochschulbildung und Informelles Lernen.
Die Arbeit am „Bildungsbericht Ruhr“ hat im Dezember 2010 begonnen; Projektpartner sind der Regionalverband Ruhr (RVR), das Institut für Schulentwicklungsforschung an der TU Dortmund (IFS) und die Stiftung Mercator. Der Bericht wird von einem Konsortium unter Leitung des IFS erstellt. Die Erarbeitung wird von zwei ständigen Arbeitskreisen, denen Mitglieder der Verbandsversammlung und kommunale Bildungsexperten angehören, sowie von der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH (wmr) begleitet.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.bildungsbericht-ruhr.de
Januar 2011
Studie zur Wissenschaftsmetropole Ruhr vorgestellt
In der Mercator Stiftung ist am 27.1. die Studie „Erfolgsfaktoren wissenschaftlicher Metropolregionen – Analysen und Handlungsempfehlungen für das Ruhrgebiet“ vorgestellt worden, für die die CHE-Consulting GmbH beauftragt worden war. Die Studie vergleicht die Wissenschaftsregion Ruhrgebiet mit München, Zürich und Berlin und benennt 16 Kriterien des Erfolgs.
In diesem Vergleich wird das Ruhrgebiet als „Herausforderer“ bezeichnet, der sich einen Markenkern als Wissensmetropole zulegen müsse.
Bei der Vorstellung der Studie waren sich die drei Rektoren der UAMR Universitäten darüber einig, dass in den letzten Jahren die drei Universitäten durch Kooperation und Konkurrenz eine enorme Dynamik entwickelt hätten, sichtbare Erfolge zu verzeichnen haben und dass das reale Bild der Wissenschaft im Ruhrgebiet weit besser sei, als die notwendigerweise überholte Zahlenbasis der Studie (2007) es wiedergebe. Sie wünschten sich bei solchen Studien noch eine stärkere Betrachtung der politischen Rahmenbedingungen als Faktor der Metropolenbildung. Die drei Universitäten verfolgten eine gemeinsame Vision von Qualität und Vielfalt.
Weitere Informationen unter: http://www.stiftung-mercator.de
Januar 2011
Dissertationspreis Kulturwissenschaften 2011
Seit 2009 schreibt der Förderverein des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) jährlich den Dissertationspreis Kulturwissenschaften aus. Mit der Preisvergabe sollen exzellente Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern der Universitäten der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften ausgezeichnet werden. Das KWI ist das gemeinsame Forschungskolleg der UAMR-Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen. Der Förderverein des KWI ist bestrebt, die interuniversitäre Arbeit des Instituts nachhaltig zu unterstützen und den wissenschaftlichen Nachwuchs in den Kulturwissenschaften zu fördern.
Zum Bewerbungsverfahren:
Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Dr. Norbert Jegelka, Geschäftsführer, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Tel. 0201/ 7204-161
Mehr Informationen im Internet finden Sie unter: www.kulturwissenschaften.de/home/foerderverein.html
Januar 2011
Studie zum Vergleich der Wissenschaftsregionen Berlin, München, Zürich und dem Ruhrgebiet
Das Ruhrgebiet hat mit seiner großen Zahl an wissenschaftlichen Einrichtungen das Potenzial, sich zu einer der führenden Wissenschaftsregionen in Deutschland zu entwickeln. Die Stiftung Mercator hat deshalb die Studie „Erfolgsfaktoren wissenschaftlicher Metropolregionen“ in Auftrag gegeben, die die Wissenschaftsstandorte München, Berlin, Zürich und das Ruhrgebiet miteinander vergleicht. Die Studie der CHE Consult GmbH zeichnet ein Bild von der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit dieser Regionen und zeigt Entwicklungsmöglichkeiten für das Ruhrgebiet auf.
Zur Vorstellung der Studie lädt die Stiftung Mercator ein:
Donnerstag, 27. Januar 2011, 10 bis 11:30 Uhr
Stiftung Mercator, Huyssenallee 46, 45128 Essen
Nach einer kurzen Einführung durch den Geschäftsführer der Stiftung Mercator, Dr. Bernhard Lorentz, präsentiert der Hochschulforscher und ehemalige Rektor der Technischen Universität Dortmund Professor Detlef Müller-Böling die Studie „Erfolgsfaktoren wissenschaftlicher Metropolregionen“. Kommentiert wird die Studie anschließend von Dr. Wolfgang Rohe, Leiter des Kompetenzzentrums Wissenschaft der Stiftung, und von Professor Winfried Schulze, Direktor des Mercator Research Center Ruhr, sowie von den Rektoren der Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen. Zur Vorstellung der Studie sind neben der Presse zahlreiche Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik der Metropole Ruhr eingeladen.
Eine Presse-Akkreditierung ist notwendig: Bitte entnehmen Sie Details zur Anmeldung der Homepage von der Stiftung Mercator: http://www.stiftung-mercator.de/presse/pressetermine/pressetermin-details/article/stiftung-mercator-stellt-studie-zum-vergleich-der-wissenschaftsregionen-berlin-muenchen-zuerich-un.html
November 2010
Die Prognose der „Wirtschaftsweisen“
Einer der fünf „Wirtschaftsweisen“ beleuchtet am Dienstag, 7. Dezember in einem öffentlichen Vortrag an der Universität Duisburg-Essen (UDE) die Chancen für einen stabilen Aufschwung. Prof. Christoph M. Schmidt, PhD, Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI) in Essen, stellt ab 18 Uhr das aktuelle Jahresgutachten des Sachverständigenrats vor (Glaspavillon der UDE am Essener Campus, Anmeldungen bis zum 3. Dezember unter violaine.venghaus@vwl.uni-due.de).
Prof. Schmidt ist seit 2009 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und zugleich Professor für Wirtschaftspolitik und Angewandte Ökonometrie an der Ruhr-Universität Bochum. Das RWI zählt zu den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten in Deutschland. Es ist nicht nur im Bereich der Konjunkturanalyse regelmäßig an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligt, sondern nimmt auch in zahlreichen anderen Politikfeldern Stellung. Verwendet werden dabei Methoden der empirischen Wirtschaftsforschung.
Unter dem Dach der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) der Universitäten Bochum, Duisburg-Essen und der Technischen Universität Dortmund kooperiert die UDE-Fakultät für Wirtschaftswissenschaften auch mit dem RWI. Seit 2004 tragen die UAMR-Unis gemeinsam die Ruhr Graduate School in Economics (RGS Econ), einer Gemeinschaftsinitiative im Bereich der strukturierten Doktorandenausbildung. Die RGS Econ wird seit 2008 als NRW Forschungsschule auch vom Land Nordrhein-Westfalen besonders gefördert.
Weitere Informationen: Prof. Dr. Volker Clausen, Tel. 0201/183-3655, vclausen@vwl.uni-due.de, Violaine Venghaus, Tel. 0201/183-3656, violaine.venghaus@vwl.uni-due.de, www.iwb.wiwi.uni-due.de
Redaktion: Beate H. Kostka, Universität Duisburg-Essen, Tel. 0203/379-2430
November 2010
Erste UAMR-Professur: Prof. Dr. Claus M. Schneider
Grenzen zu überschreiten ist sein Metier: der renommierte Physiker Prof. Dr. Claus M. Schneider ist der erste Wissenschaftler, der eine UAMR-Professur übernimmt und damit hochschulübergreifend in der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) der Universitäten Bochum (RUB), Duisburg-Essen (UDE) und der Technischen Universität Dortmund engagiert ist.
Prof. Dr. Michael Farle, UDE-Prorektor und stellvertretender Sprecher des RUB/UDE-Sonderforschungsbereichs 491: „Dies ist eine gemeinsame Initiative aus dem Kreis der UAMR-Forschungsprorektoren. So können alle beteiligten Universitäten vom enormen Sachverstand Schneiders profitieren und noch intensiver als bisher zusammenarbeiten.“ Mit der Berufung zum UAMR-Professor sei es zudem gelungen, seinen Ruf an die RWTH Aachen abzuwehren. „Wir hoffen, dass diese erste UAMR-Professur als Signal für das Zusammenwachsen der forschungsstarken UAMR-Universitäten in der Wissenschaftsmetropole Ruhr verstanden wird und dazu motiviert, weitere UAMR-Professuren zu etablieren“, so Farle.
Die vollständige Pressemitteilungen finden Sie unter:
http://idw-online.de/pages/de/news397722.
November 2010
Horizonte-Doktorandenstipendium an den UAMR-Universitäten
Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung und die RWE Stiftung schreiben im Rahmen des Horizonte-
Stipendienprogramms ein Promotionsstipendium zur Vergabe an einer der UAMR-Universitäten
(Ruhr-Universität Bochum, Universität Duisburg-Essen, TU Dortmund) aus.
Gefördert werden soll ein Dissertationsprojekt, das eine erziehungswissenschaftliche, fachdidaktische
oder andere Fragestellung mit direktem Schulbezug zum Ziel hat und hierbei insbesondere
heterogene Lerngruppen bzw. interkulturelle Spezifika berücksichtigt.
Bewerbungsvoraussetzungen für das Stipendium sind:
Bewerberinnen/Bewerber werden gebeten ihre Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf mit allen üblichen Dokumenten, ein drei- bis fünfseitiges Exposé zum wissenschaftlichen Vorhaben und ein Motivationsschreiben) bis zum 03.12.2010 einzureichen.
November 2010
Humboldt-Club-Mitglieder gründen Regionalgruppe Ruhrgebiet
Ein Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung ist für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler etwas ganz besonderes: Nur wenige werden ausgewählt und dürfen an einer Forschungseinrichtung ihrer Wahl im Ausland arbeiten. Um sich stärker zu vernetzen, auszutauschen, ausländische Stipendiaten zu integrieren und Rückkehrer zu reintegrieren haben Mitglieder des Deutschen Humboldt-Clubs mit Unterstützung der drei Ruhrgebiets-Universitäten eine eigene Regionalgruppe gegründet.
33 Humboldtianer und Gäste aus der Region trafen sich jetzt zur Gründung und zum Festakt in der International Lounge der Ruhr-Universität Bochum.
Regionale Einbindung von Stipendiaten
Mit Gründung der Regionalgruppe Ruhrgebiet unterstützen die Mitglieder des Clubs die Humboldt-Stiftung in ihren Bemühungen, insbesondere durch die regionale Einbindung von ehemaligen und zurzeit geförderten Stipendiaten. Neben dem innerdeutschen Dialog soll aber auch der Austausch mit anderen Humboldtvereinigungen auf der Welt intensiviert werden. „Die erhaltene Förderung ist für jeden Humboldt-Stipendiaten auch eine Verpflichtung“, sagte Prof. Dr. Uwe Dorka (Universität Kassel), Vorsitzender des Humboldt-Clubs. „Wir wollen uns daher mit der Gesellschaft und deren laufenden Veränderungen auseinander setzen und hier konstruktiv mitgestalten. Die Vielfältigkeit und Exzellenz der Humboldtfamilie, die keine fachlichen Schranken kennt, bietet dazu einen idealen Rahmen.“
Die vollständige Pressemitteilungen finden Sie unter:
http://idw-online.de/pages/de/news394574.
September 2010
Vorstellung der UAMR im Schulbuchinformationsdienst
Die Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) stellt Dr. Hans Stallmann im aktuellen Schulbuchinformationsdienst des Regionalverbandes Ruhr (RVR) vor. Der Koordinator der UAMR beschreibt Idee, Ziele und Projekte der Allianz, der die drei Ruhrgebiets-Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen angehören.
Das Titelthema beschäftigt sich mit dem "Handbuch Stadtklima", das der Regionalverband Ruhr im Auftrag des NRW-Umweltministeriums erarbeitet hat. Astrid Snowdon, Leiterin des RVR-Teams Klima und Lufthygiene, hat den Beitrag geschrieben.
Außerdem kündigt der neue Schulbuchinformationsdienst das Industriefilm Ruhr-Special an, das am 31. Oktober im Essener Filmstudio Glückauf die "Glanzlichter aus sechs Jahrzehnten" präsentiert.
Der Schulbuchinformationsdienst erscheint dreimal pro Jahr mit thematischen Anregungen für die Behandlung der Region in Unterrichtsmedien. Die aktuelle Ausgabe (Nr. 68) kann beim RVR bestellt werden:
Susanne Jans, Telefon: 0201/2069-352, E-Mail: jans@rvr-online.de.
Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.idruhr.de
August 2010
Mit über 2,2 Millionen Euro fördert die Stiftung Mercator mit der Initiative Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) 17 innovative Forschungsprojekte an den drei UAMR-Universitäten Bochum, Dortmund, und Duisburg-Essen. Diese Projekte konnten in der ersten Ausschreibungsrunde einen hochkarätig besetzten Beirat überzeugen. Mehr als 100 Antragsskizzen der drei Universitäten waren eingegangen, 43 zum weiteren Verfahren zugelassen.
Mit dieser Förderung verbinden die Stiftung Mercator und MERCUR das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den drei Universitäten in der Metropole Ruhr zu fördern und sie gleichzeitig bei ihrer wissenschaftlichen Profilbildung zu unterstützen.
Zu den erfolgreichen Projekten, die nach den Standards der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgewählt wurden, gehören beispielsweise folgende Vorhaben:
„Wir freuen uns über die große Resonanz und den erfolgreichen Auftakt von MERCUR“, so Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. „Ich bin überzeugt, dass mit den nun ausgewählten Projekten die Wissenschaft in der Metropole Ruhr noch stärker zusammenwachsen wird.“ Die Stiftung Mercator stellt für einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 22 Millionen Euro für die Initiative zur Verfügung.
„Die bewilligten Projekte belegen, dass wir in der Metropole Ruhr auf einem guten Weg sind, die wissenschaftliche Kooperation zwischen den Universitäten durch gemeinsame Projekte und Zentren zu intensivieren und gleichzeitig auch deren Spezialisierung zu unterstützen. Damit stellt sich in der Metropole Ruhr nicht die Frage, ob Konkurrenz oder Kooperation einander ausschließende Paradigmen sind. Das Zusammenwirken beider Faktoren ist vielmehr unabdingbar für den Erfolg in der heutigen Hochschullandschaft“, so Prof. Dr. Winfried Schulze, Direktor von MERCUR.
Die Rektoren der drei Universitäten, Prof. Dr. Elmar Weiler (Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. Ursula Gather (Technische Universität Dortmund) und Prof. Dr. Ulrich Radtke (Universität Duisburg-Essen), stimmen überein: "Wir sind mit dem Ergebnis der ersten Bewilligungsrunde sehr zufrieden. Es wurden von unseren drei Universitäten gemeinsam konzipierte Projekte bewilligt, die unsere Zusammenarbeit und damit den Zusammenhalt der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) deutlich stärken und profilieren werden. Zudem werden in jeder der drei Universitäten Forschungsprojekte finanziert, die das jeweils eigene Profil schärfen helfen. Wir sind zuversichtlich, dass wir uns mit Hilfe von MERCUR gemeinsam auf neue Wege begeben und den Standort Ruhrgebiet als wichtige Wissenschaftsregion auf internationaler Ebene präsentieren werden."
Die vollständige Pressemitteilungen finden Sie unter:
http://idw-online.de/pages/de/news381317.
Juli 2010
Webseiten der UAMR-IT-Kooperation online
Die gemeinsamen Aktivitäten der drei zentralen IT-Versorger in der UAMR sind nun auf eigenen Webseiten dokumentiert. Hier finden Sie auch eine Übersicht über die aktuell verfügbaren IT-Dienste: http://www.it.uamr.de.
Juli 2010
Zahlen, Daten Fakten: Der neue Wissenschaftsatlas der Metropole Ruhr
Fünf Universitäten, eine Kunsthochschule und 13 weitere Hochschulen mit über 160.000 ein-geschriebenen Studierenden sowie 30 Technologie-, Gründer- und Innovationszentren machen das Ruhrgebiet zu einer der dichtesten Forschungs- und Technologielandschaften in Europa. Was diese Wissensregion auszeichnet, welche Schwerpunkte und Entwicklungsperspektiven in ihr stecken, zeichnet der neu erschienene, aktualisierte und erweiterte Wissenschaftsatlas Metropole Ruhr nach. Er lässt die vielfach vernetzten Stärken und Potenziale des Ruhrgebiets als Wissenschaftsstandort weithin sichtbar werden.
Die Erstauflage dieses Standardwerks aus dem Jahr 2006 war schon lange vergriffen und selbst im Ausland wurde zunehmend der Ruf nach einer zweiten überarbeiteten Auflage laut. „Die Metropole Ruhr ist bereits heute nach Berlin und München die drittgrößte Wissenschaftsregion in Deutschland. Sie hat das Potenzial, daran glauben wir in der Stiftung Mercator, sich zu einer der führenden Wissenschaftsregionen Deutschlands zu entwickeln. Der Wissenschaftsatlas zeigt anhand vieler Beispiele die Fülle und Qualität dieser vielfältigen Wissenschaftslandschaft“, so Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. Die Stiftung fördert die Neuauflage des Wissenschaftsatlas Metropole Ruhr mit 155.000 Euro.
Dokumentiert wird unter anderem:
Inhaltlich konzipiert wurde der Wissenschaftsatlas von einem standortübergreifenden Redaktionsausschuss mit Vertretern verschiedenster regionaler Wissenschaftseinrichtungen. Grundlage für die dargestellten Zahlen, Daten und Fakten zur Wissenschaftsregion und den Forschungsschwerpunkten bildet eine Befragung des Instituts Arbeit und Technik in Gelsenkirchen.
Ansprechpartner für die Presse:
• Beate Kostka, Leiterin der Pressestelle, Universität Duisburg-Essen
Tel. 0203/379-2430, beate.kostka@uni-due.de
• Marisa Klasen, Kommunikationsmanagerin, Stiftung Mercator
Tel. 0201/245-2253, marisa.klasen@stiftung-mercator.de
Juli 2010
RuhrCampusOnline: Bis zu 5.000 Euro Förderung für hochschulübergreifende Lehre
Eine Veranstaltung an mehreren Orten – der virtuelle Standort RuhrCampusOnline (RCO) macht es möglich. Der deutschlandweit einzigartige E-Learning-Verbund der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) fördert einzelne hochschulübergreifende Lehrveranstaltungen aller Fakultäten mit bis zu 5.000 Euro. Damit sollen beispielsweise die Kosten für Helfer gedeckt werden, die Vorlesungen mitschneiden oder die Online-Betreuung unterstützen. Darüber hinaus erhalten geförderte Projekte umfassende mediendidaktische Beratung.
Für einen Förderantrag müssen Bewerberinnen und Bewerber lediglich ein kurzes Onlineformular ausfüllen, in dem sie ihr Fördervorhaben skizzieren.
Weitere Informationen zur den Förderbedingungen erhalten Sie hier online: http://www.ruhrcampusonline.de/.
Bei Fragen und für Beratung im Vorfeld des Antrags wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Ansprechpartner an Ihrer Hochschule.
http://www.ruhrcampusonline.de/personen
Juli 2010
Treffen des Historischen Doktorandenkollegs Ruhr am 23. und 24.Juli 2010
Das nächste Doktorandentreffen des Historischen Doktorandenkollegs Ruhr (HDKR) der Lehrstühle für Neuere Geschichte an den Universitäten Duisburg-Essen und Bochum findet diesmal am 23. und 24. Juli 2010 im Institut für soziale Bewegung in Bochum statt. Aufgegriffen werden Themen des 19. und 20. Jahrhunderts.
Nach einem Grußwort von Prof. Dr. Ulf Eysel, dem Prorektor für Forschung und Wissenstransfer der Ruhr-Universität Bochum, werden rund einstündige Vorträge gehalten. Weitere Informationen und das Programm finden Sie unter http://www.rub.de/lehrstuhl-ng2/forschung/hdkr.html.
Juni 2010
Globalisierungsrundgang durch das Ruhrgebiet am 10. Juli 2010
Am Samstag, den 10. Juli 2010 veranstaltet die Gemeinsame Arbeitsstelle RUB/IGM in Kooperation mit der UAMR einen ganztägigen Rundgang unter dem Motto "Globalsierung und Glokalisierung am Beispiel des Ruhrgebiets". Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bis Ende Juni anzumelden.
Ziel des Globalisierungsrundgangs 2010 ist es, die interessierte Öffentlichkeit – iinsbesondere Lehrerinnen und Lehrer – in das Themenfeld arbeits- und sozialpolitischer Gestaltungsoptionen wirtschaftlicher Globalisierungsprozesse am Beispiel des Ruhrgebiets einzuführen. Die Stationen sind:
1. Zeche Zollverein, Essen (Bergbau)
2. ehemaliges Krupp-Gelände, Duisburg-Rheinhausen (Eisen- und Stahlindustrie)
3. Phoenix-See, Dortmund (ökologischer Strukturwandel)
4. Opel - Bochum (Automobilindustrie)
Der Rundgang wurde im Kontext der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 in einem Master-Seminar (Ruhr-Uni Bochum - Dr. Manfred Wannöffel / TU Dortmund - Prof. Dr. Uwe Wilkesmann / Universität Duisburg-Essen - Prof. Dr. Matthias Knuth) zusammen Studierenden der drei Ruhrgebietsuniversitäten konzipiert.
Die Veranstaltung wird voraussichtlich vo 8:00 - 18:00 Uhr inklusive Bustransfer, Mittagessen und Kaffeepause dauern. Der Kostenbeitrag beträgt 10 Euro. Weitere Informationen und Anmeldungen bis 30.06.2010 unter www.rub.de/rub-igm.
Juni 2010
Treffen zur Halbzeit: Nachwuchsforscher der Global Young Faculty stellen erste Ergebnisse vor
Beim Midterm-Treffen der Global Young Faculty, dem Nachwuchswissenschaftler-Netzwerk der Universitätsallianz Metropole Ruhr, werden die fünf Arbeitsgruppen Klima, Technologie, Wirtschaft, Gesundheit, Kultur und Gesellschaft über ihre ersten Ergebnisse berichten. Mit international renommierten Referenten wie Nobelpreisträger Sir John Sulston diskutieren sie zudem über die Verantwortung der Wissenschaft angesichts der Krise des Erdsystems. Ziel der Global Young Faculty ist es, Lösungsansätze für Schlüsselfragen der Zukunft zu entwickeln und diese beim Höhepunkt des wissenschaftlichen Programms der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, dem Zukunftskongress „Our Common Future“, im November vorzustellen.
Die Veranstaltung findet am Montag, den 21. Juni 2010 von 16 bis 20 Uhr
iim Festsaal der Philharmonie Essen statt. Pressevertreter sind herzlich eingeladen.
Juni 2010
Ausschreibungen zum Stipendienprogramm „Horizonte“ für Studierende und Doktoranden laufen
In Zusammenarbeit mit der Universitätsallianz Metropole Ruhr startet die gemeinnützige Hertie-Stiftung „Horizonte – Das Lehramtsstipendium für Migranten“ zum Wintersemester 2010/11 auch im Ruhrgebiet. Das Stipendienprogramm, das angehende Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte auf dem Weg in die Schule fördert, wird zudem von dem Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie der RWE-Stiftung unterstützt.
Ausgeschrieben sind mehrere Studierendenstipendien sowie ein Promotionsstipendium, das sich mit dem Rahmenthema: „Fachsprachenförderung in Chemie – Untersuchungen zum Einfluss auf die Lernleistung bei Lernenden mit und ohne Migrationshintergrund“ beschäftigen soll.
Das Promotionsstipendium ist an der Universität Duisburg-Essen angesiedelt. Mit dem Stipendium ist die Übernahme einer Tutorentätigkeit im Rahmen des Horizonte-Lehramtsstipendienprogramms verbunden. Die Stipendienhöhe beträgt 1.200 Euro monatlich, hinzu kommen weitere Sachmittel. Beginn der Förderung ist der 1. September 2010.
Die Stipendien für Studierende werden an den drei Standorten der Universitätsallianz Metropole Ruhr eingerichtet: der Ruhr-Universität Bochum, der TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen. Bei einer Laufzeit von zwei Jahren umfasst die finanzielle Förderung für Studierende ein monatliches Studienstipendium von 650 Euro sowie Büchergeld. Für Referendare sieht es ein Bildungsstipendium von 1.000 Euro im Jahr vor. Ein Tutor betreut die Stipendiaten an den drei Universitäten des Ruhrgebiets und unterstützt sie in allen Fragen des Studiums und der Ausbildung.
Die Bewerbungsfrist läuft für Abiturienten und Studierende bis zum 31. Juli 2010, für Referendare bis zum 15. August. Weitere Informationen rund um das Programm finden Interessierte unter www.horizonte.ghst.de.